"Was ist denn? Und was soll das sein? Brot und Salz? Darauf leg ich keinen Wert. Und auf gute Nachbarschaft auch nicht. Mag keine Menschen, Tiere übrigens auch nicht. Mir reichen meine Bäume! Also nehmen sie das wieder mit. Können sie ja selber essen!"

Die Tür wurde zugeschlagen und Simone starrte ungläubig auf die grob gehauenen Holzbalken, die sich nun direkt vor ihrer Nase befanden. Hatte sie das geträumt oder hatte ihre Nachbarin sie tatsächlich gerade auf die unfreundlichste Weise abgewiesen? Sie schüttelte den Kopf und machte sich langsam auf den Weg zurück zu ihrem eigenen Haus.

Sie hatte das kleine Bauernhäuschen erst vor drei Monaten erworben und seit einigen Wochen wohnte sie auch dort. Es lag malerisch mitten zwischen Weiden ausserhalb eines festen Dorfverbandes. Simone hätte zwar gerne etwas mehr in der Nähe anderer Menschen gewohnt, doch das Haus und das dazugehörige Grundstück waren einfach zu verlockend gewesen. Beides bot genug Platz für ihre Katzenzucht, die sich bereits internationaler Berühmtheit erfreute und sie ernährte. Ihre goldfarbenen Perser hatte sie bereits bis Südafrika verkauft und sie plante, auch die Zucht ihrer schwarzen Perserkatzen auszubauen. Ihr neues Zuhause bot ihr dafür alle Möglichkeiten.

Schade nur, dass ihre einzige Nachbarin sie derart ablehnte. Sie hatte immer gehofft, dass die Frau, die über die regionalen Grenzen bekannt war für ihre Bio-Äpfel, sich bei ihr vorstellen würde. Als dies nicht geschah, hatte sie selbst ein Brot gebacken und sich zu der an ihr eigenes Grundstück angrenzenden Plantage begeben. Nur dass diese erste und einzige Begegnung mit deren Besitzerin in einem Desaster gemündet hatte...

Simone fühlte sich plötzlich sehr einsam. Traurig blickte sie über die tiefverschneite Landschaft, die sich vor ihr in sanften Hügeln erstreckte. Die weissen Spitzen der vereinzelten Bäume schienen fast mit dem wolkenverhangenen Himmel zu verschmelzen; sicherlich würde es gleich wieder zu schneien anfangen. Und tatsächlich, Simone hatte ihre Haustür noch nicht erreicht, da fielen die ersten dicken Flocken vom Himmel.

Schnell lief sie die letzten Schritte bis zum Haus, schloss die Tür auf und betrat die behaglich warme Diele. Ihre Traurigkeit verflog sofort, als Sally und Melli auf sie zusprangen. Die beiden boten aber auch einen zu komischen Anblick: Sally war fast vollständig schwarz, nur dass sie goldfarbene Beine und Ohren und einen ebensolchen Schwanz hatte; Melli hingegen schien sich nicht entscheiden zu können, ob sie schwarz oder goldfarben war, irgendwie schien sich ein wenig von beiden Farben an absolut jeden Körperteil verirrt zu haben.

Beide waren das Ergebnis des erfolgreichen Fluchtversuchs von Bernstein, dem goldfarbenen Zuchtkater. Leider war Bernstein jedoch nicht auf große Tour gegangen, sondern hatte sich - kaum aus seinem eigenen Außengehege entflohen - in das der schwarzen Perser geschlichen, was vor allem bei Onyxa Begeisterung ausgelöst hatte. Angemessene Zeit später waren dann die vier zwar leider unverkäuflichen, aber trotzdem drolligsten Kätzchen, die Simone je gesehen hatte, auf die Welt gekommen. Zwei hatte sie bereits an Freundinnen verschenkt und Melli würde sie auf jeden Fall behalten, denn diese hing mit zärtlichster Katzenliebe an ihrem Frauchen. Sally war selbstständiger und freiheitsliebender als ihre Schwester und so war es für Simone klar, dass sie Sally nur in ein Zuhause geben würde, dass ihr die Freiheit, die sie zum Wohlfühlen brauchte, bieten konnte. Diese hatte sie allerdings noch nicht gefunden.

Simone kniete sich hin und streichelte ihre beiden Schützlinge ausgiebig. Sie beschloss, sich nicht länger über ihre Nachbarin zu ärgern und sich stattdessen einen gemütlichen Nachmittag vor dem Kamin zu machen.

Am nächsten Tag sass Simone an ihrem Schreibtisch, erledigte die anfallende Büroarbeit und führte ein paar Telefonate. Gerade hatte sie den Telefonhörer aufgelegt, als ihr Blick durch das kleine Fenster in den Garten fiel. ‘Nanu’, dachte sie, ‘was sind denn das für Spuren?’ Im frisch gefallenen Schnee zeichneten sich deutlich zwei Katzenspuren ab. Offenbar hatten Sally und Melli einen Weg nach draußen gefunden!

Simone stand auf und trat auf den Flur. Sie merkte sofort, dass mit der Temperatur etwas nicht stimmte. Sie blickte sich um. Kein Wunder, dass es kalt wurde: Die schwere Eingangstür stand einen großen Spalt offen! Simone schlug sich mit der Hand vor den Kopf. Natürlich! Sie hatte ja heute Morgen dem Postboten die Tür geöffnet und der hatte ihr einen riesigen Karton überreicht, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Das Paket irgendwie auf den Armen jonglierend, hatte sie der Tür nur einen Tritt versetzen können. In der Küche hatte sich die Sendung als Werbung einer neuen Firma für Katzenfutter und -spielzeug herausgestellt und Simone hatte so begeistert in den zahleichen Warenproben gewühlt, dass sie die Tür komplett vergessen hatte. Egal, der Flur würde schon wieder warm werden und dank des Schnees würde sie auch die beide Ausreißer schnell wiedergefunden haben!

Die Spuren waren tatsächlich ohne Probleme zu sehen und Simone amüsierte sich königlich darüber, wie leicht ihre beiden Samtpfötchen zu unterscheiden waren. Eine Spur, von hektischen Schlenkern unterbrochen, führte einmal sogar komplett im Kreis um einen vierfachen Pfotenabdruck herum. Eindeutig Sally! Mellis vorsichtiges, etwas zögerliches Wesen war jedoch genauso gut zu erkennen: wenige Schritte gehen, dann wieder warten und die Lage sondieren, wieder ein paar Schritte wagen...

Auf diese Weise waren die beiden Kätzchen am Zaun zum Nachbargrundstück angelangt. Dieser war jedoch so alt und windschief, dass er eher eine symbolische Grenze darstellte und so stellte er für zwei unternehmungslustige Jungkatzen kaum ein Hindernis dar. Simone überlegte noch, ob sie das Grundstück auf die gleiche Art wie ihre Schützlinge vor ihr betreten oder ob sie ihre Nachbarin vorher um Erlaubnis fragen sollte, als sie nicht nur Melli und Sally zwischen den Bäumen entdeckte, sondern auch die wütende Stimme ihrer Nachbarin vernahm.

Schnell stieg sie über den niedrigen Zaun und lief zwischen den Bäumen hindurch auf die Quelle der Wutäusserungen zu. Noch bevor sie ihre schimpfende Nachbarin allerdings erreicht hatte, sprangen ihr bereits Melli und Sally entgegen. Simone hockte sich hin und die beiden flüchteten sich Schutz suchend in ihre Arme. Mittlerweile war auch ihre Nachbarin herangekommen. Simone richtete sich mit ihren beiden Kätzchen im Arm auf und musste ein Lachen unterdrücken. Zu komisch wirkte der Kontrast zwischen dem hochroten Gesicht und dem Ensemble aus grüner Strickmütze und grünem Overall. "Ihre Katzen zerstören meine Bäume!", brach es aus der grün-roten Erscheinung heraus. Simone zog eine Augenbraue hoch. "Sehen sie doch nur!" Die Nachbarin wies auf den Baum, an dessen Fuss sich die meisten Spuren im Schnee befanden. "Gucken sie nur genau hin!"

Das tat Simone, doch nur mit ganz viel Fantasie konnte sie in der harten Rinde des Baumes ein paar vereinzelte Kratzer erkennen. Simone war sich sicher, dass der Baum keinen Schaden genommen hatte und so beschloss sie, die Anschuldigungen einfach zu ignorieren. Sollten doch andere wegen nichts einen Herzinfarkt bekommen, sie jedenfalls nicht! "Das werden sie mir ersetzen müssen... Schadensersatz...", konnte Simone in dem Wortschwall ihrer Nachbarin erkennen.

"Ja, ja", unterbrach sie diesen schließlich, "wenden sie sich doch an meine Versicherung!" Sie nannte ihr den Namen ihres Versicherers. "Oder noch besser gleich an die Bildzeitung. Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir: Katzenbabys treiben Bio-Bäuerin in den Ruin!" Damit drehte sich Simone um und ging davon. Ihre Nachbarin blickte ihr verblüfft hinterher.

Einige Tage später betrat Simone ihr Wohnzimmer, in dem arktische Temperaturen herrschten. Sie hatte am Abend zuvor den Kamin beheizt und am Morgen schien der ganze Raum eine sauerstofffreie Zone zu sein. Jetzt war die Luft zwar kalt, aber dafür klar und rein. Simone war gerade dabei das Fenster zu schließen, als sie bemerkte, dass ein großer Teil des Schnees vom Fensterbrett abgerutscht war. Ihr schwante Übles!

Simone war nur froh, dass es zwischenzeitlich Neuschnee gegeben hatte und sie daher auch diesmal ihren Ausreissern ohne Probleme würde folgen können. Sie zog ihre Winterjacke und schneedichte Stiefel an und machte sich auf den Weg. Draussen stellte sie resigniert fest, dass Melli und Sally auch diesmal zielsicher den Weg in Richtung Nachbargrundstück gefunden hatten. Simone straffte die Schultern. Zwar hatte sie alles andere als Lust auf eine weitere Konfrontation mit ihrer Nachbarin, doch unterkriegen lassen würde sie sich bestimmt nicht!

Die beiden Kätzchen hatten sich diesmal offenbar nicht lange auf der Plantage aufgehalten. Die beiden Spuren mit ihren charakteristischen Merkmalen verliefen vielmehr geradewegs auf das Wohnhaus zu. Simone stapfte missmutig durch den Schnee, immer darauf gefasst, gleich der aufbrausenden Frau gegenüberzustehen. Schließlich bog sie um die Hausecke - und blieb überrascht stehen. Durch die kleine Tanne, die direkt an der Hausecke stand, konnte sie die Szene vor ihr beobachten, ohne selbst sofort entdeckt zu werden.

Die Apfelzüchterin trug zwar wieder ihr Ensemble in grün, sah jedoch mit normaler Gesichtsfarbe weit weniger lächerlich aus. Ihre Gesichtszüge wirkten weich und fast liebevoll, während sie immer wieder über Sallys Fell strich. "Na, und du? Traust du dich nicht her?", sprach sie Melli sanft an. "Na, vielleicht kann ich dich ja noch überzeugen. Irgendwo drinnen müsste ich noch ungewürztes Kochfleisch von gestern übrig haben!" Simone sah ungläubig, wie sich ihre Nachbarin aus der Hocke erhob und im Haus verschwand. Wenig später kam sie zurück und fütterte erst Sally und dann auch Melli, deren Futterneid über ihre Schüchternheit gesiegt hatte, mit mundgerechten Stücken.

Simone konnte sich kaum von der Szene lösen, doch langsam wurde ihr trotz der warmen Kleidung kalt und sie beschloss, dass es Zeit war, langsam mit ihren Kätzchen den Heimweg anzutreten.

Sie trat aus ihrer Deckung heraus und ging auf das Haus zu. Sofort änderte sich dass Mienenspiel ihrer Nachbarin. "Wird aber auch Zeit, dass sie kommen. Ihre Viecher lungern vor meiner Haustür rum, wollen bestimmt was zu fressen, bei ihnen gibt’s bestimmt nur fettarmes Trockenfutter und so’n anders Züchterzeug!", fuhr sie Simone an. "Na, das lassen sie mal meine Sorge sein", antwortete Simone gelassen. Sie nahm Melli und Sally hoch und kehrte ihrer Nachbarin den Rücken. "Und sehen se zu, dass die Biester nicht wieder abhauen, bin ja schliessßlich keine Tierpension!", rief diese ihr hinterher, doch noch bevor Simone etwas erwidern konnte, hatte sich die Tür bereits geschlossen. Simone lächelte in sich hinein. Da steckte doch ein weicher Kern in der rauen Schale der Apfelbäuerin, wer hätte das gedacht!

Simone blickte vom Schreibtisch hoch und sah durchs Fenster. Besorgt runzelte sie die Stirn. Die Wolken, die am Horizont aufzogen, sahen eindeutig nach Schnee aus. Damit wäre dann fast die vierte Woche herum, in der es jeden Tag geschneit hatte. Wie gut, dass sie ihren Hofplatz und den Weg zu ihrer Haustür erst heute Morgen vom Schnee befreit hatte und so erst einmal abwarten konnte, wie viel Neuschnee es diesmal geben würde.

Gerade wollte sie sich wieder an ihre Arbeit machen, als sie ein merkwürdiges Geräusch hörte. War das ein Schrei gewesen? Aber wer sollte hier mitten in der Einsamkeit schreien? Da, da war es wieder! Und es war eindeutig ein Schrei! Dort schrie jemand um Hilfe!

Simone sprang auf, warf sich ihre Jacke über und rannte hinaus. Sie orientierte sich kurz und folgte dann dem wiederholten Rufen, das aus Richtung der Apfelplantage zu kommen schien. Kaum dass sie den Zaun überstiegen hatte, sah sie auch schon, was passiert war: An einem der Bäume hing eine halb umgekippte Leiter und darunter lag ihre Nachbarin. Simone eilte zu ihr. Aus der Nähe konnte sie erkennen, dass das Bein der am Boden liegenden in einem unnatürlichen Winkel verrenkt war. Andere Verletzungen sah sie nicht.

"Was ist passiert?", fragte Simone, während sie sich neben die Verletzte hockte. "Ich wollte nachsehen, ob der Baum die Schneelast noch tragen kann. Dabei muss die Leiter abgerutscht sein. Ich hab noch versucht abzuspringen, aber es hat nicht richtig funktioniert. Mein Bein tut höllisch weh. Ich hab schon versucht aufzustehen, es geht aber nicht." Während sie sprach, war die Apfelzüchterin immer blasser geworden. Simone vermutete, dass das Bein gebrochen war. Sie erhob sich. "Warten sie einen Moment. Ich hole Decken und rufe den Krankenwagen. Keine Angst, ich bin sofort wieder bei ihnen!"

Als Simone wenige Minuten später zum Ort des Unfalls zurückkehrte, hatte ihre Nachbarin schon wieder etwas mehr Farbe im Gesicht, so dass nicht mehr zu befürchten stand, dass sie aus Schock oder vor Schmerzen das Bewusstsein verlieren würde. Simone nahm an, dass der Grund dafür ihre beiden kleinen Ausreisser waren, die die Gunst der Stunde genutzt und sich durch die offene Tür gestohlen hatten. Sally hatte sich an die Gestürzte gekuschelt und diese bemühte sich, so gut es ging, der Katze die angeforderten Streicheleinheiten zu verabreichen. Die Ablenkung von den Schmerzen schien ihr sichtlich gut zu tun.

Simone half ihrer Nachbarin, sich in Decken zu hüllen, um sie vor einer Unterkühlung zu schützen und erntete dafür ein großes Lob von den kurz darauf eintreffenden Sanitätern. Die Verletzte wurde auf eine Trage gelegt und durch den beginnenden Schneefall zum Rettungsfahrzeug getragen. Bevor die Türen des Krankenwagens geschlossen wurden, bestätigte einer der Sanitäter noch Simones Vermutung. Das Bein war auf jeden Fall gebrochen, andere Verletzungen lagen wahrscheinlich nicht vor, das würde jedoch in der Klinik noch genau geprüft werden. Simone bat darum, ihr Bescheid zu geben und versprach eine Tasche für ihre Nachbarin zu packen und diese ins Krankenhaus zu bringen. Dann fuhr der Wagen ab und Simone blickte ihm noch kurz hinterher, bevor sie sich wieder in ihr warmes Haus zurückzog.

Einige Wochen später klingelte Simones Telefon. "Cornelia hier, von nebenan," meldete sich die gewohnt barsch klingende Stimme, nachdem Simone den Hörer abgenommen hatte. "Hab gedacht, sie können vielleicht mal rüberkommen. Auf einen Kaffee oder so." - "Gerne" antwortete Simone überrascht. "Na, dann, bis gleich." Simone wollte gerade noch etwas erwidern, da klickte es in der Leitung und ein Tuten zeigte an, dass Cornelia aufgelegt hatte.

Simone ging den mittlerweile vertrauten Weg zum Nachbargrundstück. Während der Zeit, die Cornelia im Krankenhaus hatte verbringen müssen, war es Simones Aufgabe gewesen, gelegentlich nach dem Rechten zu sehen. Nach Cornelias Entlassung hatte deren Schwester die Haushaltsführung übernommen.

Simone klopfte an die Tür und trat dann ein. Cornelia kam ihr bereits an einer Krücke entgegengehumpelt. "Na, das geht ja schon wieder ganz gut!", stellte Simone zur Begrüßung fest. "Ja, ja, eine Krücke reicht, bin sonst zu unbeweglich. Meine Schwester habe ich auch schon rausgeworfen. Bin lieber für mich!"

Die beiden Frauen betraten die geräumige Landküche, in der ein liebevoll hergerichteter Kaffeetisch von Cornelias weicher Seite zeugte. "Ach, bevor ich es vergesse, ich hab ihnen was mitgebracht", schmunzelte Simone und zog zu Cornelias Überraschung Sally, die ein neues blaues Halsband trug, aus einem Körbchen. "Ich glaub, ihr beiden gehört zusammen", sagte Simone und drückte ihrer Nachbarin das Kätzchen in den freien Arm. "Und keine Widerrede", fügte sie noch hinzu, "ich weiss, dass sie Tiere und besonders Sally mögen."

Cornelia zögerte kurz. "Da haben sie ja recht. So schlimm ist es mit mir ja gar nicht. Aber ich stehe doch sowieso schon ich ihrer Schuld. Ohne sie wäre ich ziemlich jämmerlich erfroren. Und nun auch noch das. Also ich brauch jetzt einen Schnaps - und sie?" Behutsam setzte sie Sally ab und hinkte zu einem großen Bauernschrank. "Selbstgemachter Apfel-Likör. So was kriegen sie nur hier." Sie füllte zwei Gläser und reichte eins an Simone weiter. "Also, nun lassen wir das mal mit dem blöden ‘Sie’ und trinken mal einen!" "Auf gute Nachbarschaft!", fügte Simone hinzu.