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Allerlei
Wussten Sie...?
- Die Gene des Vaters bestimmen, wie freundlich die Katzenwelpen werden. Die Gene der Mutter spielen diesbezüglich auch eine - wenn auch untergeordnete - Rolle
- Freundliche Mütter ziehen meist geselligere Kätzchen heran, da sie ihnen von Anfang an die Angst vor Unbekanntem nehmen
- Eine Katze, die vom Tierarztbesuch nach Hause kommt, riecht anders und kann von ihren Artgenossen als Fremde angesehen werden. Es kann helfen, die Katzen vorerst zu trennen und ihre Gerüche mit einem Tuch zu vermischen
- Wenn kleine Kätzchen während der Sozialisierungsphase (das ist zwischen der 2. und 7. Lebenswoche) gute Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, werden sie später zu freundlichen, offenen Katzen
- Katzen fahren ihre Krallen unterschiedlich weit aus, wenn sie gestreichelt werden. Dieses Verhalten kann man ihnen auch nicht abgewöhnen
- Katzen verstehen es nicht, wenn sie für das Ausfahren ihrer Krallen bestraft werden. Legen Sie sich eine dicke Unterlage auf den Schoss. Sie dämpft schmerzhafte Kratzer auf Ihrer Haut und vermeidet Schäden an der Kleidung
- Katzen beginnen im Alter von einer Woche zu schnurren
- Sie können ohne Unterbrechung beim Ein- und Ausatmen schnurren
- Schnurren ist ein Zeichen von Zufriedenheit, aber Katzen schnurren auch, wenn sie leiden
- Erwachsene Katzen akzeptieren eher einen Welpen als eine andere erwachsene Katze, die in ihren Haushalt einziehen soll
- Neue Familienmitglieder wie andere Tiere, ein Baby oder ein neuer Partner, können Katzen stark verunsichern
- Katzen, die die Sicherheit ihres Heims gefährdet sehen, zerkratzen oft strategisch wichtige Plätze oder setzen Urin ab, um sich sicherer zu fühlen
- Katzen haben eine Art "Landkarte" in ihren Köpfen. Sie können sich jeden Winkel ihres Reviers merken
- Es dauert lange, um ein Territorium gut kennen zu lernen. Deshalb sind Katzen die ersten 6 Monate in einer neuen Umgebung so unruhig
- Unsichere Katzen, die befürchten, dass ihr Territorium gefährdet sei, können Urinmarken an strategisch günstigen Plätzen setzen. Sie fühlen sich sicherer, wenn ihr Territorium nach ihnen riecht.
- Manchmal markieren Katzen auch im Haus, wenn provozierende Gerüche durch Schuhe oder Taschen hereingetragen wurden
- Wir wissen oft nichts über ihre Gründe und strafen die Katze dafür, im Haus "unrein" zu sein, was ihre Unsicherheit nur noch verstärkt
- Die Riechschleimhaut in der Nase der Katzen ist zehnmal so gross wie die der Menschen. Sie haben auch einen entsprechend grösseren Gehirnbereich, um die so gewonnen Informationen zu verarbeiten
- Katzen verbringen sehr viel Zeit damit, Geruchsmarkierungen von anderen Katzen zu lokalisieren und sie durch Schnüffeln aufzunehmen, weil sie viele Informationen daraus gewinnen können
- Eine weibliche Katze kann durch das Schnüffeln am Urin eines Katers feststellen, ob er ein geeigneter Fortpflanzungspartner ist. Sie riecht die Stoffwechselprodukte seiner Nahrung und weiss dadurch, wieviel frisches Fleisch er gefressen hat, also ob er ein guter Jäger ist. Ein guter Jäger ist ein guter Vater für die Welpen
- Katzen erforschen neue Gebiete sehr intensiv und haben einen detaillierten Plan davon im Kopf. Damit sind sie in der Lage, neue Wege nach Hause zu finden, auch wenn sie diese Strecke zuvor nicht kannten
- Katzen bevorzugen es, in der Dämmerung zu jagen, wenn kleine Tiere aktiv sind
- Die Katzenaugen sind besonders gut an dämmriges Licht angepasst, sodass sie bei Dämmerung besser sehen und erfolgreicher jagen können
- Katzen jagen lieber kleine Säugetiere als Vögel. Um sie zu fangen, können sie sehr geduldig neben den von ihnen genutzten Wegen und Passagen warten
- Tagsüber kann es sein, dass Katzen nur auf Vögel treffen. Um sie zu erwischen, verstecken sie sich im Unterholz und warten darauf, dass ein Vogel landet
- Die scharfen Krallen ermöglichen es, die Beute festzuhalten
- Katzen können in Panik geraten, wenn sie sich mit ihren Krallen in Kleidung verfangen haben und sich nicht mehr befreien können
- Katzen scheinen oft mit ihrer Beute zu spielen. Sie verletzen sie, lassen sie dann laufen, fangen sie wieder usw.
- Dieses "Spielen" geschieht manchmal bei jungen Katzen, denen es an Erfahrung fehlt
- Es wird aber auch eingesetzt, um die Beute zu schwächen. Denn wenn die Beute sich noch heftig wehrt, läuft die Katze Gefahr, beim tödlichen Biss verletzt zu werden
- Eine gesunde, fitte Katze kann die 5-fache Höhe ihrer eigenen Grösse springen
- Katzen haben spezielle Wirbel, die eine grössere Beweglichkeit erlauben, als Tiere mit einer steiferen Wirbelsäule
- Manche Katzen fressen Wolle, Plastik usw., also Materialien, die als Futter ungeeignet sind
- Diese Neigung kommt bei manchen Rassen häufiger vor. Möglicherweise steckt ein Bedürfnis dahinter, kräftig zu kaufen und zu beissen, da unsere Hauskatzen meistens mit Futter versorgt werden, das weich und leicht zu schlucken ist
- Katzen sind Gelegenheitsfresser. Es ist nicht ungewöhnlich für sie - vorausgesetzt sie sind gesellig - mehrere von Menschen bereitgestellte Futterplätze in der Nachbarschaft aufzusuchen
- Wenn man das Katzenklo mit erhöhten Seitenwänden aufstellt, verhindert man, dass Katzenstreu hinausfällt, wenn die Katze ihr Geschäft vergräbt
- Katzen haben im Vergleich zu anderen Tieren nur ein schmales Schlüsselbein, dafür aber mehr Muskulatur. Auch sind ihre Schultern nicht starr, was ihnen eine aussergewöhnlich hohe Beweglichkeit bei der Körperpflege und bei der Jagd ermöglicht
- Katzenbabies werden mit ausgefahrenen Krallen geboren. Die Muskeln, um sie in die Hautfalte zu ziehen, entwickeln sich später
- Katzenpfoten sind sehr sensibel. Sie sind mit vielen Berührungsrezeptoren ausgestattet
- Manche Katzen verhalten sich vor Erdbeben seltsam. Möglicherweise nehmen sie bereits erst Vibrationen über ihre sensiblen Pfoten wahr
- Die Vorgänger unserer Hauskatzen waren ursprünglich Wüstentiere
- Daher können sie auch gemütlich auf Flächen liegen, die wir schon als unangenehm heiss empfinden
- Sie können scheuen Katzen, die sich vor anderen Heimtieren oder kleinen Kindern fürchten, helfen, indem Sie ihnen erhöhte Flächen zur Verfügung stellen, die für Katzen leicht erreichbar sind
- Katzen, die hauptsächlich drinnen leben, haben nicht viele Möglichkeiten, das Klettern zu üben. Flüchten sie dann auf einen Baum, müssen sie oftmals gerettet werden
- Für Katzen gilt das Motto "Seh ich dich nicht, siehst du mich nicht." Wenn sie keine Möglichkeit haben, sich völlig zurückzuziehen, schliessen sie häufig die Augen und verharren ganz still
- Aggressives Verhalten wird meist gezeigt, um Konflikte zu vermeiden, anstatt sie zu forcieren. Die verschiedenen Körpersignale und Laute sollen die andere Katze einschüchtern und sie zum Rückzug bewegen
- Echte Kämpfe sind selten und dauern nur kurze Zeit
- Zähne und Krallen werden sehr effizient eingesetzt
- Bei echten Kämpfen kommen oft ernste Verletzungen vor
- Die schwächere Katze rollt sich auf den Rücken, um die Krallen aller vier Beine einzusetzen
- Welpen erstarren, wenn sie an der Haut im Genick gepackt werden. Das hilft der Mutter sie zu tragen, wenn sie in ein neues Lager umziehen muss
- Katzen wechseln das Lager, wenn sie sich nicht sicher fühlen oder es schmutzig wurde



